* Bildungsurlaub: Arabisch A1–Erste Worte, frischer Wind: Arabisch lernen auf SyltKursort: Sylt / List; Heimvolkshochschule Klappholttal; Akademie am Meer Im Kursentgelt enthalten sind der Unterricht, Unterkunft mit Vollpension, Bettwäsche, ein Hand- und Duschtuch sowie Lehrmaterial. Anreise auf eigene Kosten.
Bitte beachten Sie die Hausregeln der Unterbringungen.
Zum Buchen beim vhs| Ort | Beginn | Art | |
|---|---|---|---|
| Linden | Mo. 29.06.26-08:30–16:30 Uhr | Bildungsurlaub (40 UStd.) | |
| Ort | Beginn | Art | |
|---|---|---|---|
| List | Mi. 22.04.26-18:15–19:45 Uhr | Abendkurs (30 UStd.) | Linden | Mo. 31.08.26-08:30–16:30 Uhr | Bildungsurlaub (40 UStd.) |
| Ort | Beginn | Art | |
|---|---|---|---|
| List | Mi. 22.04.26 20:00–22:15 Uhr | Abendkurs (30 UStd.) |
Für weitere Informationen stehe ich Euch selbstverständlich zur Verfügung.
Kontakt: Nagy Malek
Zum dritten Mal sind wir vom Bildungsverein nach dem lernerorientierten Qualtäts-entwicklungsverfahren LQW für weitere vier Jahre testiert worden.
Klassisches Hocharabisch wird heute von niemandem mehr als Muttersprache gesprochen. Die heutige arabische Schriftsprache wird als modernes Hocharabisch bezeichnet und gilt als Sprache der Gelehrten und Gebildeten. Wir müssen die historische Sprachentwicklung des Arabischen kennen, um beurteilen zu können, welche Inhalte im Unterricht relevant sind.
Die wichtigsten Epochen für die Entwicklung der heutigen arabischen Sprache sind die zweite und die fünfte Epoche:
2. Epoche: Die Zeit der rechtgeleiteten Kalifen und der Umayyaden (622–750)
5. Epoche: Die Ära seit Napoleons ägyptischer Expedition (1798 bis heute)
In der zweiten Epoche zog die Moderne in die arabische Literatur ein. Dies begann mit Abu Nuwas (al-Hasan ibn Hani' al-Hakami ad-Dimaschqi, * um 757; † 815).
Er gilt als der erste urbane Dichter der arabischen Literatur und war Hofpoet zur Zeit des berühmten Kalifen Harun al-Raschid, von dem viele Erzählungen in „Tausendundeine Nacht“ handeln.
In der fünften Epoche begegnen wir Napoleon auf seinem militärischen Ägyptenfeldzug (1798–1801). Mit dieser Expedition datieren Historiker die allmähliche Renaissance der arabischen Kultur (Nahda). Diese Renaissance erwuchs explizit aus der Begegnung mit Europa. Auch wenn es vielen nicht gefällt: Die gegenwärtige arabische Literatur hat mehr mit der modernen europäischen als mit der klassischen arabischen Literatur gemeinsam. In wissenschaftlichen und technischen Texten wird in den meisten arabischsprachigen Ländern aus Mangel an einem spezifischen Fachwortschatz neben Französisch oft auch Englisch gebraucht. Eine vollkommen einheitliche arabische Sprache gibt es nicht. Das ist kaum verwunderlich, da sich der arabische Sprachraum über mehr als 22 Länder vom Atlantik bis zum Persischen Golf erstreckt.
Mit modernem Hocharabisch bezeichnet man die Sprache der Medien. In Rundfunk und Fernsehen nutzen viele Sprecher häufig eine „Pauschalform“ und ersparen sich damit einen Großteil der komplizierten Grammatik des klassischen Arabisch. Fazit: Die heute relevante Form des Arabischen ist die Sprache der modernen Medien (Kino, Fernsehen, Theater, Zeitungen etc.).
Es beginnt bei der Frage, wer überhaupt liest. Dabei ist dies nicht eine Frage des Analphabetismus, sondern eine Frage der aktiven Lesebereitschaft und Fähigkeit. Denn die arabische Sprache hält Schwierigkeiten bereit, die nur mit großem Zeitaufwand und Bildungseifer bezwungen werden können. Der Hauptgrund liegt darin, daß die arabische Hochsprache seit vorislamischer Zeit, also seit 1500 Jahren, morphologisch und grammatikalisch praktisch unverändert ist. Das macht es zwar für jeden gebildeten Araber leicht, die ältesten Texte zu lesen. Für einfache Leute jedoch ist Hocharabisch zunächst einmal eine Fremdsprache, da die Muttersprache der lokale Dialekt ist, der zwar in der Regel auf das Arabische zurückgeht (wenn es sich nicht um Berber- oder Minderheitensprachen wie Kurdisch, Assyrisch, Armenisch handelt), jedoch so weit davon entfernt ist wie ein zünftiges Schweizerisch von Hochdeutsch. Das hat zur Folge, daß man selbst bei etablierten arabischen Schriftstellern nicht selten grammatikalische Fehler findet, die man bei uns keinem Studenten durchgehen lassen würde, die aber von den Schreibern selbst durchaus als korrekt empfunden werden können. Das Gefühl für das, was sprachlich gut und richtig ist, geht in der arabischen Sprache verloren.
Mir war es im Laufe der letzten 32 Jahren eine große Ehre und Freude netten und interessanten Menschen arabisch zu unterrichten. In meinem Unterricht lernte ich viele netten und interessanten Menschen kenen. Wie:
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